Weg mit dem Papierchaos

In einem ganz normalen Haushalt sammeln sich so einige Papiere, die übersichtlich geordnet sein sollten, um sie bei Bedarf schnell wiederzufinden.

Ordnung ist zwar nicht das halbe Leben, aber eine Menge Zeit lässt sich damit schon sparen. Angefangen mit der Taufurkunde sammelt sich bei uns so manches an. Ob Heiratsurkunde, Abschlusszeugnisse, Sozialversicherungsnummer, Arbeits- und Mietverträge oder Bankunterlagen – vieles begleitet uns sogar ein Leben lang.

 

Keine Frage, zwei bis drei Aktenordner müssen her. Ausgestattet mit Klarsichthüllen gehört hier alles hinein, was als wichtig erachtet wird. Im Zweifel lieber abheften statt wegwerfen. Wer damit besser zurechtkommt, kann auch Extraordner für die Abteilungen: Versicherungen, Wohnung, amtliche Papiere, Familie, Bankunterlagen, Gesundheit, Rechnungen (mit Garantieunterlagen) und Auto einrichten. Die einzelnen Rubriken sollten mit Trennblättern versehen werden und nach Buchstaben sortiert sein. In den einzelnen Unterabteilungen kommen aktuelle Papiere immer zuoberst.

 

Eigene Ordner für Kinder

Wer es sehr übersichtlich mag, schreibt ein Inhaltsverzeichnis zum jeweiligen Ordner. Sind sie zu drei Vierteln gefüllt, sollten sie als „voll“ erachtet werden. So kann man auch später noch entsprechende Aktualisierungen – etwa die aktuellen Rentenberechnungen – abheften. Kinder sollten ihren eigenen Ordner bekommen. Will man sehr wichtige Unterlagen zweifach ablegen, ist es sinnvoll, eine Kopie zu ziehen. Lieber doppelt aufheben, als gar nicht mehr wiederfinden, heißt hier die Devise.

 

Kleine Zettelchen, wie etwa Kassenquittungen, kann man auf Din-A-4-Papierseiten aufkleben. Wer sich die Mühe macht, die Papiere einzuscannen, muss die Originale trotzdem aufbewahren. Wird es dann doch zu eng, sollte man die Ordner teilen und mit I und II nummerieren. So sortiert, finden sich auch Angehörige damit sofort zurecht.  

 

Das gehört griffbereit in Ordner

1. Geburtsurkunde, Stammbuch, Pässe, Testament, Vorsorgevollmachten, Patientenverfügung

2. Meldungen zur Sozialversicherung und aktu­eller Versicherungsverlauf der Rentenversicherung

3. Abschlusszeugnisse, Zertifikate, Diplome, Nachweise beruflicher Qualifikation, Beurteilungen von Arbeitgebern, Arbeitsvertrag

4. Unterlagen für die Steuererklärung

5. Fahrzeugbrief und -unterlagen

6. Garantienachweise von Haushaltsgeräten, Möbeln etc.

 

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